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Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial)

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Episoade

Kommentar zu den Midterms: Das Ende des Trumpismus? (Wahlkreis-Spezial) 04 Nov 2026

Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief, als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl galt als Beginn einer neuen Ära. Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America First« wirklich ernst meint. Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump hat noch nie eine Niederlage akzeptiert. Moderation: Paul Middelhoff Redaktion: Constanze Kainz Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Anneke Rietkerken Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

US-Midterms: Die blaue Welle 04 Nov 2026

In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund: Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE geprägt. Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in Washington, ordnet sie im Interview ein. Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK, America?«. Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf Midterms. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Midterms live Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Vor Gesprächen in Abu Dhabi – Selenskyj besucht Merz (Update) 03 Nov 2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj und Merz. In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen. Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Frau das Amt des Staatsoberhaupts übernimmt. Und sonst so? Blutarmut beim DRK Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Kyjiw: Merz betont deutsches Interesse an Ukrainehilfe Selenskyj in Berlin: Friedrich Merz begrüßt Wolodymyr Selenskyj im Kanzleramt Stromausfall in der Ukraine: Hunderttausende Ukrainer nach Angriffen ohne Strom Angriffe auf Kyjiw: Selenskyj verurteilt russische Angriffe nach Verhandlungen mit den USA Krieg in der Ukraine: Mindestens 26 Tote bei russischen Luftangriffen in Saporischschja Verhandlungen im Ukrainekrieg: Putin will von Trump maximal profitieren Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj trifft Friedrich Merz in Berlin Bundespräsident: Merz stolpert in die Bellevue-Falle Steinmeier-Nachfolge: Friedrich Merz will Frau als Staatsoberhaupt vorschlagen Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt Bundespräsidentin: Dafür ist die Lage dann doch zu ernst Grenze zu Kaliningrad: Polen reagiert mit Großeinsatz auf »Provokation« an russischer Grenze Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Warum dieses Mal alle auf die Midterms schauen 03 Nov 2026

Bei den Midterm-Wahlen in den USA werden das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats neu gewählt. Die Demokraten hoffen, die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses zurückzugewinnen und damit die Macht von US-Präsident Donald Trump stärker kontrollieren zu können. Denn der Kongress spielt im politischen System der USA eine wichtige Rolle: Er soll die Macht des Präsidenten begrenzen. Wenn er das will. Noch regieren Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, doch sie werden bei dieser Wahl wohl die politischen Folgen von Donald Trumps Regierung zu spüren bekommen. Im Wahlkampf standen vor allem der Irankrieg, hohe Benzinpreise und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch Korruptionsvorwürfe und die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE im Mittelpunkt. Warum die Midterms international dieses Mal von überragender Bedeutung sind und wie die Demokraten Trumps Macht nach der Wahl einschränken könnten, das erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondentin der ZEIT. In Polen hat sich am vergangenen Wochenende der Streit um das Verfassungsgericht weiter zugespitzt. Präsident Karol Nawrocki brach eine Auslandsreise ab und verschaffte sich mitten in der Nacht Zugang zum Gerichtsgebäude in Warschau. Dabei drängte er eine Richterin zur Seite und sprach ihr die Berechtigung ab, ihr Amt auszuüben. Ministerpräsident Donald Tusk warf Nawrocki daraufhin vor, die Demokratie und den Rechtsstaat zu gefährden. Hintergrund ist ein seit Jahren andauernder Streit über die Besetzung und Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts. Tusks Regierung will die Justizreformen der früheren nationalkonservativen PiS-Regierung rückgängig machen. Nawrocki, der der PiS nahesteht, blockiert jedoch die Vereidigung neuer Richter. Worum es bei dem Machtkampf eigentlich geht und ob sich der Konflikt überhaupt lösen lässt, das erklärt Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Ihre Worte für die KI-Scham Moderation und Produktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Midterm-Wahlen in den USA: Autokratendämmerung Zwischenwahlen in den USA: Was können die US-Demokraten schaffen? »OK, America?« / Midterms in den USA: Die USA vor den Midterms – Trumps Machtprobe Midterms in den USA: Es ist die Korruption, stupid! Kongresswahlen in den USA: Wird ICE vor den Wahllokalen stehen? US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein? Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz Der Ostcast / Karol Nawrocki: Vom Hooligan zum Präsidenten Verfassungsgericht in Polen: Tusk macht Nawrocki für Krise des Verfassungsgerichts verantwortlich Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz Polen: Reform des Verfassungsgerichts spaltet Polen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

CDU-Basis in Berlin: Wird sie Merz gefährlich? (Update) 02 Nov 2026

In der CDU wächst die Unzufriedenheit mit Kanzler und Parteichef Friedrich Merz. Zwei Tage lang trifft die Parteispitze in Berlin die CDU-Kreisvorsitzenden. Nach Wahlniederlagen, schlechten Umfragewerten und anhaltender Kritik an der Koalition ist die Stimmung an der Basis angespannt. Wie groß der Druck auf Merz inzwischen ist, analysiert Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Nach den Protesten von Gen Z regelt ist es am Wochenende in mehreren deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt machte linke Gruppen und Jugendliche mit Migrationshintergrund dafür verantwortlich. Verteidigungsminister Boris Pistorius hält es dagegen für falsch, die mutmaßlichen Täter pauschal nach ihrer Herkunft einzuordnen. Außerdem im Update: In Berlin findet ein zweitägiger Digitalgipfel der Bundesregierung statt. Dabei geht es auch darum, wie Deutschland den Rückstand auf führende KI-Nationen aufholen kann. Wie das gelingen soll, erklärt ZEIT-Volontär David Will. In mehreren europäischen Ländern sind erneut Kühlsysteme in Supermärkten ausgefallen. Mindestens ein betroffenes Unternehmen geht von einem Cyberangriff aus. Und sonst so? Wer am Steuer tippt, wird geblitzt! Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Thomas Biebricher: »Das Dilemma kann die CDU zerreißen« Friedrich Merz: So müsste sich der Kanzler im Regierungsalltag häufiger zeigen CDU-Konferenz: CDU-Politikerin Serap Güler fordert mehr Mitsprache für Parteibasis Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt Hendrik Wüst: Auch im Westen schwinden Gewissheiten Friedrich Merz: »Der Friedrich hat uns ein bisschen aufgemischt« Gen Z regelt: Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste Jugendproteste: Bundesinnenminister Dobrindt kündigt harte Strafen für Randalierer an Proteste von Gen Z regelt: Bildungsministerin Prien will mit Jugendlichen »ins Gespräch kommen« Jugendproteste: Karin Prien sieht »linksradikale Gruppen« hinter »Gewaltexzessen« Gen Z regelt: Pistorius hinterfragt Dobrindts Aussagen über Randalierer Demonstrationen gegen rechts: Organisiert euch! Mögliche Cyberangriffe: Erneut Kühlsysteme in europäischen Supermärkten gestört Cyberangriff in Frankreich: Hacker tauen Kühltruhen in französischen Supermärkten ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Kalifornien: Kommt die weltweit erste Milliardärssteuer? 02 Nov 2026

Nachdem es bei Jugendprotesten in Frankreich vermehrt zu Krawallen und Plünderungen gekommen war, prognostizierten Teile der Politik und Medien einer Apokalypse gleichende Zustände für die Gen-Z-regelt-Demonstrationen in Deutschland. Selbst die Bundesschülerkonferenz distanzierte sich vorab von den Demonstrationen. Nach den Protesten ist nun klar: Bis auf wenige Ausschreitungen, etwa in Frankfurt und Köln, sind die Demonstrationen weitestgehend friedlich verlaufen. Nils Markwardt, ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches Feuilleton, erklärt uns im Interview, wieso die Form des Protests viel mehr Aufmerksamkeit erhält als seine Inhalte. Wie lassen sich die Demonstrationen im Kontext der Proteste in Frankreich und Serbien einordnen? Neben den amerikanischen Kongresswahlen können Wähler im Bundesstaat Kalifornien noch eine weitere wichtige Entscheidung treffen. Bei der Abstimmung über Proposition 40 können sie mit ihrer Stimme entscheiden, ob Milliardäre eine fünfprozentige Steuer auf ihr Vermögen zahlen sollen. Einen Verwendungszweck für die möglichen Einnahmen hat der Bundesstaat bereits: Nachdem US-Präsident Donald Trump Sozialkürzungen beschlossen hat, könnte das Geld die finanziellen Lücken im Gesundheitssystem Medicaid füllen. Obwohl Kalifornien die zweithöchste Armutsrate der USA aufweist, wird keine klare Mehrheit beim Volksentscheid erwartet. Wir sprechen mit ZEIT-US-Korrespondentin Heike Buchter darüber, wie vor Ort über diese Frage diskutiert wird und wen die Steuer überhaupt treffen würde. Und sonst so? Bluetooth-Messenger-App Bitchat boomt dank Protesten in Frankreich. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zum Thema: Proteste der Gen Z: Das Protest-Missverständnis Demonstration in Berlin: Bundesschülerkonferenz plant für 20. November Protest in Berlin Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht Proposition 40: Reiche gegen Superreiche Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Hat Gen Z geregelt? 01 Nov 2026

Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin. In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun hat. Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen wegen Teilnahme Lawrows UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen Sergej Lawrow Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms) 31 Oct 2026

Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor Ort? Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen. Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren Präsidenten und seine Politik denken. Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek Produktion: Joscha Grunewald Weitere Links: Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang vom Ende Trumps sein Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Was Gen Z an diesem Wochenende in Deutschland regeln will 31 Oct 2026

Bereits seit Wochen geht die Generation Z in europäischen Hauptstädten massenhaft auf die Straße – unter anderem für Bildung und soziale Gerechtigkeit. Teilweise ist dieser Protest in Gewalt umgeschlagen. Jetzt hat das Bündnis Gen Z regelt für dieses Wochenende auch in Deutschland zu Protesten aufgerufen. Sowohl die Bundesschülerkonferenz als auch Sicherheitsbehörden fürchten, dass extremistische Gruppen die Demonstrationen unterwandern könnten, und erwarten gewaltvolle Ausschreitungen. Wer hinter der Bewegung steckt und was von den Protesten zu erwarten ist, ordnet Mariya Martiyenko aus dem Politikressort ein. Die Berliner Linke kommt an diesem Wochenende zu einem Parteitag zusammen. Eigentlich sollte debattiert werden, ob die Partei den Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zustimmt. Nach dem Ereignis dieser Woche drängt sich ein anderes Thema auf: In einem Interview soll die Linkenpolitikerin Elif Eralp Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben. Die Debatte darum, ob sie trotz ihrer Vorsicht vor Terrorunterstützern als Bürgermeisterkandidatin geeignet ist, reiht sich ein in die Probleme, mit denen die Linke in den letzten Wochen zu tun hatte. Wie es nach dieser Woche für die Partei weitergeht und was von der Abstimmung über die Koalitionsverhandlungen zu erwarten ist, klärt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Risikominimiertes »Trick or Treat« Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in Frankreich Proteste am 31. Oktober: Organisatoren der Bildungsproteste rechnen mit friedlichem Ablauf Jugendbewegung Gen Z regelt: Sie fürchten sich vor Gewalt. Auf die Straße wollen sie trotzdem Gen Z regelt: Wie berechtigt ist der Frust der Gen Z? Gen Z regelt: Schülerkonferenz und Polizei rechnen mit Gewalt bei Jugendprotesten Elif Eralp im »Spiegel«: Darf der »Spiegel« das? Die Linke Berlin: Ist Rot-Grün-Rot jetzt vom Tisch? So einfach ist es nicht Elif Eralp: Bodo Ramelow kritisiert Berichterstattung über Elif Eralp Elif Eralp: Für ein Amt hat sich Elif Eralp unmöglich gemacht Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update) 30 Oct 2026

In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die Proteste für die ZEIT aus Rom. Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte. Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts bei der ZEIT. Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta« muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als davor. Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und für Dackel. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia Meloni Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen Hackerangriff Kryptowährungsdiebstahl bei Binance: Die größten Hackerangriffe auf Kryptobörsen Russland: Russische Zeitung »Nowaja Gaseta« wird im November eingestellt Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen? 30 Oct 2026

Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags. Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des Podcasts »Das Politikteil«. Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen. Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update) 29 Oct 2026

In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte, erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise. Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar 2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt werden soll. Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir brauchen bessere Radwege« Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch? Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein »assoziiertes« EU-Mitglied Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren? Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD 29 Oct 2026

Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt. Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für Gesundheit bei der ZEIT. Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man politisch steht« Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo registriert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Israel: Gelingt Gadi Eisenkot der Machtwechsel? (Update) 28 Oct 2026

Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen. Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft. Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen beobachtet. Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen sind dabei gestorben. Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt – Netanjahu-Lager in Führung Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von Benjamin Netanjahu an Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador aus Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot das Land Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in Spanien Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht? 28 Oct 2026

Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien, könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22 Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat. Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel Untersuchung zum 7. Oktober Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu Ra’am-Partei in Israel: Entscheidet eine arabische Partei die Wahl in Israel? Prozess in Berlin: Die Frauen in den Tatvideos schnarchen. Sie husten und würgen Gisèle Pelicot: »Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns alle« Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie Anthropic mit dem Börsengang die Konkurrenz abhängen will (Update) 27 Oct 2026

Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden. Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und 1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben. Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT. Wo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden, damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht. Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau der Grenzschutzagentur Frontex vor. Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger Mitarbeit: Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche für Atommüll geeignet Empfehlung zum Thema Frontex: In unserer Was jetzt?-Podcastserie "Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum" geht es auch darum, was sich die EU beim Thema Abschiebungen von ICE abschaut. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu 27 Oct 2026

In Israel wird heute ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Zum ersten Mal seit 1988 findet die Wahl zum regulären Ende einer Legislaturperiode statt. Sie gilt nicht nur als Abstimmung über den Langzeitpräsidenten Netanjahu, es geht auch um die Teilhabe der arabischen Minderheit, die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen und den Rechtsstaat an sich. Netanjahus wichtigster Herausforderer heißt Gadi Eisenkot und ist sein ehemaliger Generalstabschef. Was der Anti-Netanjahu politisch fordert, weiß Jan Roß aus dem Politikressort der ZEIT. Er begleitet die Wahl heute in Jerusalem. Mit einem neuen Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die in Berlin geplante Vergesellschaftung von großen privaten Wohnungsbeständen erschweren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem »Vergesellschaftungsfetisch«, dem man mit diesen Regelungen entgegenwirken wolle: Entschädigungen sollen ausschließlich zum vollen Verkehrswert möglich sein, der durch ein Wertgutachten zu ermitteln ist. Die Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen und die »zwingende Notwendigkeit« der Vergesellschaftung soll explizit nachgewiesen werden. Wie Vergesellschaftungen in unserem Grundgesetz verankert sind und ob Dobrindt mit seinem Vorschlag Erfolg haben wird, weiß Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Stundenlang anstehen für einen… Teppich? Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Wahlen in Israel: Das ist Netanjahus Konkurrenz Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen? Benjamin Netanjahu: Wählen Sie ihn trotzdem? Ultraorthodoxe Juden in Israel: Kulturkampf um Israels Identität Joav Segalovitz: Ein bisschen Licht Investitionsschutzgesetz: Dobrindt legt Eckpunkte für Gesetz gegen Vergesellschaftungen vor Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen: Wo bleibt das Eigentumsschutzgesetz der Bundesregierung? Berlin: Eralp hält geplantes Investitionsschutzgesetz für verfassungswidrig Vergesellschaftung von Wohnungen: Das nächste gebrochene Kanzlerversprechen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update) 26 Oct 2026

Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im Nachrichtenpodcast. Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss, das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê Peşmen ein. Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen. Und sonst so? Gemüse auf Rezept. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weiterführende Links: Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt nicht auf Friedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzen 26 Oct 2026

In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund 100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt. Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag der Rechtspopulisten in Frankreich erwartet Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in Frankreich Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder legen« Autoindustrie: Audi kündigt auf Wahlkampfveranstaltung von Trump erstes US-Werk an Subventionen: Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA Autoindustrie: Audi senkt Prognose für 2026 und hofft auf das zweite Halbjahr Deutsche Autoindustrie: »Jetzt sind wir wieder da: in der völligen Unsicherheit« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht? 25 Oct 2026

Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht. In mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24 gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei. Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend zerstört Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht? Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen Senders Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was? 24 Oct 2026

Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben, die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen. In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen: Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue Wege. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wann wird’s mal wieder richtig pünktlich? 24 Oct 2026

Wer mit dem Zug von Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen reisen will, muss in den nächsten 14 Monaten deutlich mehr Zeit einplanen. Denn im Rahmen der sogenannten Generalsanierung erneuert die Deutsche Bahn die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin. Die Idee dahinter: Während der Vollsperrung erledigt die Bahn alle notwendigen Bauarbeiten auf einmal. Dafür haben die Reisenden zumindest auf dieser Strecke danach für ein paar Jahre Ruhe. Ist das marode Schienennetz erst mal saniert, verbessern sich auch die Pünktlichkeitswerte, so das Kalkül der Bahn. Doch auch auf den Strecken, die bereits generalsaniert sind, gibt es Kritik an weiterhin unpünktlichen Zügen. Und auch der Zeitplan des Gesamtprojekts hat sich als zu ehrgeizig erwiesen, weshalb die Bahn ihn anpassen musste. Statt bis 2031 wird sich die Generalsanierung bis in die Mitte der Dreißigerjahre hinziehen. Warum es auch nach der Sanierung noch nicht überall pünktlich läuft und was Hoffnung für die Zukunft macht, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Endet in Serbien an diesem Wochenende die Ära Vučić? Oder sichert sich der autokratische Ex-Präsident ein weiteres Mal die Macht? Bei der Parlamentswahl am Sonntag fordert ausgerechnet eine studentische Liste die sogenannte Fortschrittspartei von Vučić, die Serbien seit 14 Jahren regiert, erstmals ernsthaft heraus. Schon seit zwei Jahren protestiert die oppositionelle Studentenbewegung gegen Korruption und Machtmissbrauch der serbischen Regierung. Auslöser war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024. Die Katastrophe, bei der 16 Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht aufgeklärt und hat in Serbien zu den größten Protesten seit dem Zerfall Jugoslawiens geführt. Wie die Protestbewegung die Wahl gewinnen und wie sie ihr Land verändern will, erklärt die freie Journalistin Lucia Steinwender. Sie beobachtet die Proteste und die Wahl in der serbischen Hauptstadt. Und sonst so? Das Schönste am Herbst Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutsche Bahn: So wird die Bahn zur Zumutung Philipp Nagl: Die Bahn saniert. Danach sind Züge immer noch unpünktlich. Warum? Schienensanierung: Bahn saniert bis 2031 deutlich weniger Kernstrecken Unglück: Weitere Tote nach Einsturz von Bahnhofsvordach in Serbien Proteste in Serbien: Von der Uni auf die Straße – ins Parlament? Serbien: Der Autokrat kämpft ums Überleben Serbien: Zehntausende protestieren in Belgrad gegen serbische Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Netanjahu lässt die Tore schließen (Update) 23 Oct 2026

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden. Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in dieser Folge aus dem Westjordanland. Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten, Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker, Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen wird. Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen über freie Schifffahrt beraten Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt« Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende umbringen« Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des Westjordanlands an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Was treibt die jungen Menschen auf die Straße? 23 Oct 2026

Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen. Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder? Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop. In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen Stand. Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches Ausmaß an Gewalt« Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

PHP: Was genau ist passiert und wie schwer wiegt das Problem? (Update) 22 Oct 2026

Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten, die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen, beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist. Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben. Und sonst so? Achtung, Rote Bete! Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser Mitarbeit: Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Was bei den Midterms für Trump auf dem Spiel steht 22 Oct 2026

Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern. Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs. Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble. In Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen. Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten, ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück. Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links zur Folge: US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein? OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer schwächer Midterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs 100-Tage-Programm Midterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der Senatswahl US-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden? Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgaben von mehr als 300 Millionen Dollar für Wahlkampf USA: Wie Trump eine Niederlage bei den Midterms verhindern will Was liest du gerade? / Wohnkrise: Mieten wir uns zu Tode? Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht reicht Bauzwang: Wer bauen darf, der muss es auch Gebäudetyp E: Wo bleibt der versprochene Booster für günstigeren Wohnungsbau? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Warum bald Regionalzüge in ganz Deutschland wegfallen könnten (Update) 21 Oct 2026

Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land wissen nicht, wie sie ihr Angebot in den kommenden Jahren finanzieren sollen. Finden die Minister keine Lösung, könnten viele Verbindungen in den kommenden Jahren eingestellt werden. Die Hintergründe erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast. Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge bei Beibehaltung der momentanen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Das ergibt eine neue Berechnung aus dem Emissionsbericht des UN‑Umweltprogramms Unep. Ist das 1,5-Grad-Ziel von Paris damit endgültig gescheitert? Und gibt es trotzdem positive Entwicklungen beim Klimaschutz? Das beantwortet Petra Pinzler aus der Politikredaktion der ZEIT. Und sonst so? Alice Schwarzers Zeitschrift »Emma« wird 50 – und jetzt eingestellt. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Klimaziel der UN: 1,5-Grad-Ziel war gestern. Jetzt gilt der Overshoot Klimawandel: Erde steuert laut UN-Bericht auf 2,8 Grad Erwärmung zu Verbrenner-Aus: Vorwärts in die Vergangenheit mit Merz und Macron Regionalverkehr: Deshalb müssen Sie um Ihre Regionalzüge fürchten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Was die Hunderttausenden gehackten AfD-Mails offenbaren 21 Oct 2026

Nach einem Hackerangriff sind rund 420.000 interne E-Mails von AfD-Politikern im Netz veröffentlicht worden. Aktivisten hatten sich im September Zugang zu Mailpostfächern der Partei verschafft und einen Datensatz von 280 Gigabyte erbeutet. Insgesamt sollen demnach zehn AfD-Konten betroffen sein, darunter die von Ex-Parteichef Alexander Gauland, der jetzigen Co-Parteichefin Alice Weidel und Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachrichten reichen demnach teilweise bis 2014, der Gründungszeit der Partei, zurück. Die AfD hat den Angriff bestätigt und Untersuchungen angekündigt. Ein Team der ZEIT wertet den Datensatz seitdem aus. Wie schwerwiegend ist der Datendiebstahl für die AfD, die manche gerne verbieten würden und die in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Das ordnet Tilman Steffen ein, ZEIT-Politikredakteur und langjähriger AfD-Beobachter. Am kommenden Dienstag wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Ob der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Bündnis Likud weiterhin regieren werden, ist unklar. In den neuesten Umfragen liegen Netanjahu und Gadi Eisenkot, der frühere Generalstabschef, mit seiner Partei Jaschar gleichauf. Allerdings erzielen beide Lager aktuell keine Mehrheit. Umso wichtiger wird die Rolle von möglichen Koalitionspartnern. Etwa arabische Parteien, die bisher keine große Rolle spielen. Die arabische Partei Ra’am gilt dabei als möglicher Königsmacher. Die freie Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke stellt sie und ihre besondere Führungsspitze vor. Und sonst so? Wir nehmen teil an der Verlosung des vielleicht ekligsten Chutneys der Welt. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer, Mounia Meiborg, Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: AfD-Datenleak: Das ist das AfD-Datenleak Cyberattacke auf Partei: Hacker greifen E-Mail-Konten der AfD an AfD: Interne AfD-Mails bei Datendiebstahl im Netz veröffentlicht Gadi Eisenkot: Mehr als das Gegenteil von Netanjahu Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Will Donald Trump die Ukraine zur Kapitulation zwingen? (Update) 20 Oct 2026

Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der US-Geheimdienste vor russischen Angriffen und Einschränkungen bei Satellitenverbindungen. Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zuletzt wiederholt kritisiert. Russlands Präsident Wladimir Putin hat zudem ein mögliches Treffen mit Trump und Chinas Präsident Xi Jinping ohne Beteiligung Selenskyjs vorgeschlagen. Welche Ziele die US-Regierung mit ihrem Kurs verfolgt, erklärt Jörg Lau, internationaler Korrespondent der ZEIT. Die Bundesregierung will Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken und mehr private Investitionen anziehen. Beim Investitionsgipfel in Berlin warben Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil vor rund 200 internationalen und deutschen Unternehmenschefs für den Standort Deutschland. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz, technologische Innovationen und der Ausbau der Infrastruktur. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete Investitionszusagen von mehr als 225 Milliarden Euro. Kritik kommt vom Institut der deutschen Wirtschaft. Direktor Michael Hüther warnt vor zu hohen Erwartungen an den Gipfel. Außerdem im Update: Die Deutsche Post plant, das Porto für einen Standardbrief ab Januar 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Die neuen Preise sollen für zwei Jahre gelten, müssen aber noch von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Die Post begründet die geplanten Preiserhöhungen mit sinkenden Briefmengen und steigenden Kosten. Und sonst so? Apu ist mit neuer Stimme zurück! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ukraine-Überblick: Spannungen zwischen Trump und Selenskyj – Raketenlieferungen im Fokus Dreiergipfel zur Ukraine: US-Präsident zeigt sich offen für Treffen mit Putin und Xi Beziehungen der USA zur Ukraine: Selenskyj spricht mit Rubio über Starlink-Drosselung und Abfangraketen USA und Russland: Marco Rubio weist Vorwurf gezielter Starlink-Drosselung zurück Ukrainekrieg: USA liefern der Ukraine wieder Geheimdienstinformationen Donald Trump: Gefährliche Verzweiflungstaten Wolodymyr Selenskyj in Brüssel: Selenskyj warnt vor Lockerung der Sanktionen gegen Russland Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine Lage in der Ukraine: Ein Partner für Putin Gipfeltreffen zwischen USA, China und Russland: Russland bestätigt Gespräche über Dreiergipfel mit Putin, Xi und Trump KI-Investitionen: Wenigstens Jensen Huang glaubt an Deutschland Investitionsgipfel in Berlin: Bundesregierung spricht von Investitionszusagen in Milliardenhöhe Investitionsgipfel: Amazon plant Investitionen von 16 Milliarden Euro in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Jung, europäisch, wütend 20 Oct 2026

In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien, Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende Lebenshaltungskosten, hohe Studiengebühren und Sparmaßnahmen im Bildungsbereich. Auch die Wohnungskrise in europäischen Metropolen war eines der Themen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. In Frankreich und Italien wurden Geschäfte geplündert und Gebäude beschädigt. Was eint die Proteste in den verschiedenen Ländern und worin unterscheiden sie sich? Und welche politischen Folgen könnte die Protestwelle für Europa haben, die von mehreren Politikern wie Donald Trump und Alexander Dobrindt mit der Migrationspolitik in Verbindung gebracht wurde? Das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Im Pazifik entwickelt sich derzeit ein besonders starker El Niño. In diesem Jahr ist das Wasser vor Südamerika außergewöhnlich warm, ein Rekord-El-Niño baut sich auf. Die Folgen sind bereits in verschiedenen Teilen der Welt spürbar: In Indonesien haben Waldbrände zugenommen. In Teilen Afrikas und Asiens könnte das Phänomen Ernteausfälle und Hungerkrisen verschärfen. Seinen Höhepunkt dürfte El Niño rund um den Jahreswechsel erreichen. Welche Auswirkungen das Klimaphänomen haben könnte und wie sich die Menschen in einer der stark betroffenen Regionen, in Ostafrika, darauf vorbereiten, erklärt Fritz Habekuß, Umweltkorrespondent der ZEIT. Und sonst so? In Germany, we say »Berufsorientierungspraktikum«, in New York gibt es den 16-jährigen Avi. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Europaweite Demonstrationen: Tausende bei Protesten in Italien, Portugal, Belgien und Albanien Jugendproteste: Proteste auf Europas Straßen Welthunger: Hilfsorganisation warnt vor größerer Hungerkrise durch El Niño El Niño: Godzilla-El-Niño ist nicht mal eine Übertreibung Was jetzt? / Nachrichtenpodcast zu El Niño: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst jetzt? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wer schürt die Gewalt in Frankreich? (Update) 19 Oct 2026

Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der ZEIT. In Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte. Außerdem im Update: In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz. Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß, Umweltkorrespondent der ZEIT. Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen die Barrikaden Massenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von Innenminister Nuñez ab Sondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen Koalition mit Linken in Berlin ab UN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von unzureichendem Natur- und Artenschutz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Berliner Sondierungen: Die Union sieht Rot-Grün-Rot 19 Oct 2026

Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union (JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen. Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Viele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT, ein. Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti Moderation und Produktion: Imre Balzer Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin Junge Union: Junge Union sieht mögliche rot-grün-rote Koalition als »Kulturbruch« Regierungsbildung in Berlin: CDU-Landeschef nennt Sondierungspapier »Kapitulationserklärung« Homeoffice: Bitte kommen Sie sofort in mein Büro! Homeoffice: Homeofficequote in Deutschland bleibt stabil Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Was die Junge Union von Friedrich Merz verlangt 18 Oct 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen. Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor, ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs- oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken! Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt Extremismus« Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen »Deutschlandtag« in Bonn Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der Reformvorschläge Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt einer Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verwundeten Soldaten pro Tag im Kriegsfall Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Hörtipp: Tatort Ostsee – Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? (Staffel 2) 17 Oct 2026

Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer, die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern Tiefe sabotiert haben sollen. Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren, Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen. Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder verschwunden. Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026. Alle Folgen finden Sie hier. Host: Luisa Hommerich Skript: Fritz Zimmermann Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann Fact-Checking: Sascha Venor Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad Winkler Musik: Michael Dommes Redaktion NDR: Lena Gürtler Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ) Distribution: Nils Kinkel (NDR) Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nvidia-Deal: Wer soll bei KI in Deutschland mitmischen? 17 Oct 2026

Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT. In Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin für die Robert-Bosch-Stiftung. Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt« Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit Nvidia Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer Demokratie« Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer »Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Verbrenner aus, Verbrenner an (Update) 16 Oct 2026

Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch um 90 statt um 100 Prozent senken müssen. Damit könnten auch nach 2035 weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Befürworter sehen in dem Vorstoß eine Entlastung für die angeschlagene Autoindustrie. Kritiker warnen hingegen, dass die Hersteller dadurch den Umstieg auf Elektroautos weiter verzögern könnten. Nach der Einigung kann die EU weiter in Brüssel verhandeln. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich der deutsch-französische Vorschlag in der EU durchsetzt? Und hilft die Lockerung der deutschen Autoindustrie langfristig oder verschiebt sie deren Probleme nur? Darüber sprechen wir mit Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT. Zehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind ab sechs Jahren, die am Aktienmarkt angelegt werden können: Das ist die Idee hinter der sogenannten Frühstartrente, die der Bundestag an diesem Freitag beschlossen hat. Vonseiten der Opposition wird diese Maßnahme zur Altersvorsorge mit Blick auf Chancengleichheit kritisiert. Denn: Je nach finanzieller Aufstellung der Familie können Eltern das Depot zusätzlich anfüttern. Wie viel dabei am Ende rauskommen könnte, zeigt ein Rechner, den die ZEIT entwickelt hat. Wer am Ende von der Frühstartrente profitiert und ob das Ganze einen spürbaren Unterschied machen kann, erklärt Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei ihrem Gipfel in Brüssel weitere Unterstützung zugesichert. Zudem arbeitet die EU an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor seine Kritik an Selenskyj verschärft. Und sonst so? Warum unsere Uhren eine Sekunde verlieren werden. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Anneke Rietkerken Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verbrenner-Aus in der EU: Deutschland und Frankreich wollen Verbrenner-Verbot lockern Elektromobilität: Endlich weg vom Sprit Altersvorsorge: Bundestag beschließt Frühstartrente Frühstartrente: Können zehn Euro in ETFs im Monat die Rente retten? Sozialer Aufstieg: Aufsteigen war in Deutschland nie leicht. Doch es wird noch schwerer Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente haben EU-Gipfel: Treffen der Staats- und Regierungschefs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie Friedrich Merz die deutschen Unternehmer verloren hat 16 Oct 2026

Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich zu Beginn seiner Kanzlerschaft. Man vermutete bei ihm Wirtschaftskompetenz. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Kanzler und Unternehmen abgekühlt – unter anderem aus Enttäuschung, dass die angekündigten Sozialreformen nicht im versprochenen Tempo umgesetzt werden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind mehr als 90 Prozent der Arbeitgeber wenig bis gar nicht zufrieden mit der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Beim Arbeitgebertag diese Woche forderte Verbandspräsident Rainer Dulger den Kanzler auf, die geplanten Reformen endlich umzusetzen. Nur ein Indiz dafür, wie angespannt das Verhältnis zueinander ist. Wie kam es zu der Entfremdung zwischen Wirtschaft und Kanzler – und wie ließe es sich wieder kitten? Jens Tönnesmann, Chefredakteur von ZEIT für Unternehmer und Wirtschaftsredakteur, hat mit vielen Unternehmern im Land gesprochen und skizziert im Podcast, was sie Merz vorwerfen. Bisher standen bei der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung vor allem Einsparungen im Vordergrund. Denn die Kassenbeiträge sollen 2027 stabil bleiben. Doch eine Verbesserung für gesetzlich versicherte Frauen ist ebenfalls vorgesehen. Sie können jetzt bereits ab 45 Jahren alle zwei Jahre eine Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung in Anspruch nehmen. Was Frauen jetzt wissen müssen, erklärt Nora Burgard-Arp, Autorin im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? War früher wirklich alles günstiger? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter Mitarbeit: Emilia Portwich, Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Und der Saal schweigt zurück Deutscher Arbeitgebertag: Die Wut der Arbeitgeber Beitragsschätzung für 2027: Die Beiträge bleiben stabil, nun geht die Arbeit richtig los Brustkrebs-Früherkennung: »Abtasten ist keine Früherkennung« Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Gedrosselte Drohnen – Streit um Starlink (Update) 15 Oct 2026

Moderne Kriegsführung ist längst auch vom Internet abhängig. Gerade die Ukraine ist bei der Verteidigung gegen Russland auf das Satelliteninternet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX angewiesen. Doch zuletzt soll die Verbindung zu ukrainischen Drohnen zeitweise abgebrochen sein. Gleichzeitig berichtet die Ukraine, dass wichtige Geheimdienstinformationen von den USA bei russischen Angriffen ausgeblieben seien. US-Präsident Donald Trump bestreitet, dass sich an der Zusammenarbeit etwas geändert habe. Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für die ohnehin angespannte Allianz zwischen beiden Ländern? Und setzt Trump die Ukraine etwa gezielt unter Druck? Das ordnet ZEIT-Korrespondent Jörg Lau ein. Personalausweis, Führerschein oder Zeugnisse direkt auf dem Smartphone: Das soll ab Anfang kommenden Jahres mit der sogenannten EUDI-Wallet möglich sein. Die digitale Brieftasche soll europaweit funktionieren und es ermöglichen, sich online auszuweisen, Verträge abzuschließen oder ein Bankkonto zu eröffnen. Auch Behördengänge könnten dadurch künftig einfacher werden oder ganz wegfallen. Der Bundestag hat heute das Gesetz beschlossen, das die rechtlichen Grundlagen für die Einführung in Deutschland schafft. Allerdings gibt es auch Kritik, vor allem beim Datenschutz und der IT‑Sicherheit. Zudem werden zum Start voraussichtlich noch nicht alle Funktionen verfügbar sein. Welche Probleme es noch gibt und wie sicher die digitale Brieftasche ist, erklärt Eva Wolfanger aus dem Digitalressort der ZEIT. Außerdem: Der Bundestag hat die Immunität des niedersächsischen SPD-Abgeordneten Adis Ahmetovic aufgehoben. Im Zusammenhang mit Ermittlungen rund um den Verkauf eines Klinikgeländes bei Hannover wurden sein Bundestagsbüro und drei Wohnungen durchsucht. Ahmetovic wird unter anderem Beihilfe zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen vorgeworfen. Er weist die Vorwürfe zurück. Und sonst so: Alkoholverbot an den Bahnhöfen Moderation und Produktion: Philipp Moser Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Emilia Portwich Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Die »Höllenwoche« – und was die Union daraus lernen kann 15 Oct 2026

Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande gekommen war. Was passiert mit der demokratischen Mitte, wenn sich eine konservative Partei nach rechts außen öffnet? Diese Frage drängt sich aktuell wieder auf. Mittlerweile kann die Politikwissenschaft ableiten: Merz’ Abstimmung mit der AfD hat nicht nur der Union geschadet. Wer dagegen profitiert und was die Parteien der demokratischen Mitte aus Studien lernen können, erklärt Benedikt Becker aus dem Politikressort der ZEIT. Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Brüssel über den Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Ursula von der Leyen schlägt ein Budget von 1,98 Billionen Euro vor. Das Geld will von der Leyen durch höhere Mitgliedsbeiträge der EU‑Staaten sowie Steuern und Abgaben von den Ländern auftreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Erhöhung ab und fordert gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Einsparungen sowie andere Prioritäten bei den Ausgaben. Wer sich am Ende durchsetzen könnte, ordnet Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Und sonst so? Täglich Kuchen – ohne schlechtes Gewissen Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abstimmung im Bundestag: Friedrich Merz bedauert Mehrheit mit Stimmen der AfD AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen Verschärfung der Migrationspolitik: Warum Merz’ Abstimmung mit der AfD nicht nur der Union schadete Migrationspolitik: Das große Asylchaos Messerattacke in Aschaffenburg: Er hörte Stimmen im Kopf EU-Haushalt: Nützt das was – oder kann das weg? Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen fordert von Europa, sich völlig neu aufzustellen Brüssel: EU-Kommission schlägt zwei Billionen Euro Etat für sieben Jahre vor Bundestag: Friedrich Merz’ Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Video Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update) 14 Oct 2026

Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten, analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT. Die Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT ein. Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der Bundestag muss das Gesetz noch beschließen. Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt AfD-BSW-Antrag zur Ukraine Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak Grundlage für Sondierungen Linke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei in Berlin Zuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den Weg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben? 14 Oct 2026

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Wegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein. Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond« Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt? Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische Kriegsführung als »Wahnsinn« Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern rein Weltwetterorganisation: Wasserspeicher gehen weltweit zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update) 13 Oct 2026

Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast »House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze, Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen. Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er, dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz, Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Podcast »House of Block«: DIE ZEIT verurteilt angedrohte Durchsuchung der Redaktion Doku-Podcast: House of Block Kinder von Christina Block: Die Kinder hatten schon Alarmknöpfe Block-Prozess: Der lange Arm der Christina Block Presse und Demokratie: Freie Medien sind mehr als ein Geschäftsmodell Alexander Schweitzer: »Die härteste Konkurrenz für die SPD ist Unklarheit« Reformpläne der Bundesregierung: Dieser verdruckste Umgang mit Reformen hilft niemandem SPD: Wer will diese SPD noch führen? Labour-Party-Parteitag: Vorübergehend sonnig Rücktritt von Bärbel Bas: Klingbeil beklagt »vergiftetes« Klima in der Bundespolitik Rentenreform: Friedrich Merz hält an Ende von abschlagsfreier Frührente fest Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Warum Frankreich so hart auf die Schülerproteste reagiert 13 Oct 2026

Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber. Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent der ZEIT. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie berichtet für die ZEIT über die Region. Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern« Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt bei Schülerprotesten Schülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt? Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in Saudi-Arabien aus Huthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update) 12 Oct 2026

Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners, der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen? Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20 Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem Thema: - Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie: Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald Trump - Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben. Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die Taco-Füllung. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: SPD: Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück Kabinett Merz: Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden Bärbel Bas: Eine Frage der Klasse SPD-Spitze: Bleiben in der Politik nur die Herzlosen? Liveblog: Große Koalition Führungsklausur der CDU: CDU-Spitze berät über Umgang mit der Parteikrise Donald Trump: Trump überrascht mit »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und Ukraine Stockholm: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Makroökonomen aus den USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie sozial gerecht ist Erben in Deutschland? 12 Oct 2026

In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine »Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT in New York City, ein. Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf dem Land. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien für Unternehmer Dieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine Urbane Vegetation: Bäume mögen es urban Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Der mysteriöse Pestfall in Sibirien 11 Oct 2026

In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort. Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs- und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert. Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit dem Gehirn macht. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller Zeiten“ Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann endet diese verdammte Ölkrise? Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit dem Pest-Erreger? Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, überlebt" Russland: WHO fordert Transparenz nach Tod von Laborantin in Russland Smartphone-Entzug: Drei Monate ohne Smartphone, drei Gehirnscans, eine Erkenntnis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Vom Wunderkind zur Selbstverzwergung: Wo steht VW in 10 Jahren? 10 Oct 2026

Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt, dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren nicht wundern würde. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz ist, hat sich Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort angeschaut. Um etwa ein Kilogramm Lachs in Kulturen zu züchten, müssen bis zu 6 Kilogramm Fisch aus dem Meer zu Fischfutter verarbeitet werden. Dass Aquakulturen eine nachhaltige Alternative zum Fischfang sind, widerlegt eine Recherche, an der auch die ZEIT beteiligt war. Von den drastischen Folgen der Industrie berichtet Tom Fischermann, der für die ZEIT an der Recherchekooperation beteiligt war. Und sonst so? Wie gelungen ist der Wachs-Kebap bei Madame Tussauds? Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Volkswagen: So schlimm ist die Lage bei VW Tarifverträge bei Volkswagen: IG Metall wirft VW-Führung Respekt- und Verantwortungslosigkeit vor Chinas Industriepolitik: Genug ist genug Fischmehl: Die verstörende Wahrheit über unseren Lachs Sanktionen gegen Russland: Bei Fischstäbchen ist Schluss Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

CDU in Sachsen-Anhalt: Und niemand will es gewesen sein 09 Oct 2026

Vergangenen Dienstag wurde in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Politiker Tobias Rausch erhielt bei der Wahl 48 Stimmen. Vor der Abstimmung erklärte CDU-Fraktionschef Sven Schulze, dass sich Parteimitglieder bei der Abstimmung enthalten würden. Doch das Abstimmungsergebnis legt nahe, dass möglicherweise auch CDU-Politiker für Rausch gestimmt haben. Recherchen der ZEIT deuten auf Absprachen zwischen Vertretern von CDU und AfD hin. ZEIT-Redakteur Martin Nejezchleba hat mit sieben CDU-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt gesprochen. Im Podcast redet er über die Stimmung in der Fraktion, wie es um den Zusammenhalt innerhalb der CDU steht und welche Folgen eine Spaltung der Fraktion bedeuten würde. Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem »Navi« Pillay. Das Norwegische Nobel-Institut in Oslo würdigte ihren außergewöhnlichen Mut und ihre Integrität, die den Weg zu einer umfassenden globalen Rechtsordnung geebnet hätten. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt wurden. Bereits während der Apartheid in Südafrika verteidigte die heute 85-Jährige politische Gefangene, darunter Nelson Mandela. Zuletzt leitete sie eine UN-Untersuchungskommission zum Krieg im Gazastreifen. Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es dennoch Kontroversen um sie geben könnte. Außerdem im Podcast: - Die US-Regierung plant, die Hinrichtung des verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live im Internet zu übertragen. Am 3. Dezember soll er durch ein Erschießungskommando des US-Militärs hingerichtet werden. - Mehrere Menschen, darunter Mitglieder der Jüdischen Studierendenunion (JSUD) haben den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider daran gehindert, an einer Gedenkfeier zur Erinnerung an das antisemitische Attentat in Halle teilzunehmen. Und sonst so? Leipzig erstrahlt wieder zum Lichtfest Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Emilia Portwich, Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Landtag in Magdeburg: Der erste Tag einer neuen politischen Wirklichkeit CDU in Sachsen-Anhalt: Längst kursieren Namen, Motive, Misstrauen und Wut CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache zwischen CDU und AfD Friedensnobelpreis: Südafrikanische Juristin Navanethem Pillay erhält Friedensnobelpreis USA: UN kritisieren geplanten Livestream von Hinrichtung in den USA Antisemitisches Attentat in Halle: Menschenkette verhindert Tillschneiders Teilnahme an Gedenkfeier Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie kontrolliert man einen Geheimdienst? 09 Oct 2026

Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hanning, sitzt wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft. Er soll von seinem ehemaligen Büroleiter interne BND-Dokumente gegen Bezahlung erhalten und für seine private Beratungstätigkeit genutzt haben. Dem 80-Jährigen werden unter anderem geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung und versuchter Landesverrat vorgeworfen. Das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags will die Vorwürfe genauer untersuchen und mögliche strukturelle Probleme beim BND aufklären. Gleichzeitig plant die Bundesregierung eine Reform, die dem Geheimdienst deutlich mehr Befugnisse einräumen soll. Holger Stark leitet das Investigativressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche Folgen der mutmaßliche Spionagefall für den BND hat und wie sich ähnliche Vorfälle verhindern lassen. Seit beinahe einem Jahr gilt im Gazastreifen ein Waffenstillstand. Doch die humanitäre Lage bleibt katastrophal. Nach Angaben der Vereinten Nationen, die sich auf das palästinensische Gesundheitsministerium berufen, wurden seit Beginn der Waffenruhe mehr als 1.400 Palästinenser getötet und fast 5.000 verletzt. Hilfsorganisationen berichten weiterhin von einem Mangel an Medikamenten, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Millionen Menschen leben auf engstem Raum. Amar Mardini, Arzt am Rostocker Universitätsklinikum, ist als medizinischer Helfer für die Hilfsorganisation Cadus im Gazastreifen im Einsatz. Im Podcast berichtet er, wie sich die Situation in seiner Notaufnahme in Gaza seit Beginn des Waffenstillstands verändert hat und wie die Menschen die körperlichen und psychischen Folgen des Krieges ertragen. Und sonst so? Dating-App gegen Geburtenrückgang Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: BND-Reform: Mehr Macht für unsere Spione? Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in Untersuchungshaft Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Ist der Weg für Rot-Grün-Rot in Berlin jetzt frei? (Update) 08 Oct 2026

Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben Linke, SPD und Grüne laut Medienberichten Sondierungsgespräche vereinbart. Bei der Wahl am 20. September war die Linke mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden. Grüne und SPD hatten eine Vereinbarung zum Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zur Voraussetzung für weitere Gespräche gemacht. Nun haben sich die Parteien auf gemeinsame Regeln verständigt, die bei antisemitischen Vorfällen greifen sollen. Damit ist eine zentrale Hürde für eine mögliche rot-grün-rote Koalition aus dem Weg geräumt. Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, worauf sich die drei Parteien geeinigt haben und welche politischen Differenzen noch bestehen. Die 87-jährige Spanierin María del Carmen Abascal ist gestorben. Abascal, die meist Maricarmen genannt wurde, hatte 70 Jahre lang in derselben Wohnung in Madrid zur Miete gewohnt. Ende September wurde sie nach einem jahrelangen Rechtsstreit auf einer Trage aus ihrer zwangsgeräumten Wohnung in Madrid geholt. Ein Investor hatte die Immobilie gekauft und den Mietpreis nach Angaben des Mieterverbands um 275 Prozent auf 2.650 Euro erhöht. Die Zwangsräumung hatte zu landesweiten Protesten geführt, Maricarmen stand symbolisch für die Wohnungskrise im Land. Nachdem ein Maßnahmenpaket der Regierung gegen die Wohnungsnot im Parlament gescheitert war, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November an. Welche Auswirkungen ihr Tod auf die Protestbewegung haben könnte und ob ihre Zwangsräumung zu ihrem Tod beigetragen hat, erklärt Julia Macher, Spanien-Korrespondentin der ZEIT. Der britische Premierminister Andy Burnham ist zu seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Deutschland und Großbritannien wollen bei der Bekämpfung von Cyberangriffen, Sabotage und anderen hybriden Bedrohungen enger zusammenarbeiten. Mit dem Kensington-Vertrag, einem Freundschaftsvertrag zwischen beiden Ländern, wollen sie ihre Beziehung nach dem Brexit auf eine neue Grundlage stellen. Und sonst so? Der Literaturnobelpreis geht an die kanadische Dichterin Anne Carson Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Linke in Berlin: Linke, Grüne und SPD in Berlin einigen sich auf Sondierungsgespräche Spanien: 87-jährige Spanierin stirbt nach Zwangsräumung in Madrid Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise Andy Burnham: Deutschland und Großbritannien wollen Cyberabwehr stärken Literaturnobelpreis: Anne Carson aus Kanada erhält Literaturnobelpreis, die Akademie würdigt das »kühne und einfallsreiche Werk«. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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